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Zusammenarbeit mit Grafikern

Als Marketeer ist man nicht nur für die Umsätze verantwortlich, sondern hat auch viele Schnittstellen zu anderen Abteilungen. So zum Beispiel in die Grafik. Ob für Banner, Landingpages, Flyer oder Präsentationen, man steht regelmäßig mit den Grafikern in Kontakt. Da Designer und Marketing-Leute unterschiedliche Herangehensweisen für Projekte besitzen, steckt man seine Anforderungen an den Grafik-Output klar und verständlich ab. Wie man das macht, dazu gebe ich im Folgenden einige Tipps.

Interne vs. externe Grafiker

Als erstes muss man sich klar machen, mit wem man eigentlich spricht: interne oder externe Grafiker. Die Kommunikation unterscheidet sich stark voneinander. Die Inhouse-Kollegen wissen genau, wie das Corporate Design auszusehen hat, welche Arbeitsabläufe vorherrschen und was erwartet wird. Man hat sich durch die vorausgegangenen Projekte bereits aufeinander eingestimmt. Bei einer langfristigen Zusammenarbeit mit Externen kann dies auch der Fall sein, intern sind die Grafiker an den Geschehnissen aber einfach näher dran.

Externe Grafiker, vor allem bei den ersten gemeinsamen Projekten, benötigen eine deutlich detailliertere Anforderungsbeschreibung. Man sollte erstmal nichts voraussetzen und möglichst ausführlich auf die Erwartungshaltung und die Unternehmensvorgaben eingehen. Ansonsten kann man auch sein blaues Wunder erleben ;)

Tipps für eine reibungslose Zusammenarbeit

Wenn man sich auf die Welt der Grafiker einlässt, wird man in seinen Vorstellungen Aspekte berücksichtigen, die einem als Performance-Menschen nicht sofort ins Auge springen. Welche für die grafische Umsetzung aber immens wichtig sind. Mit den folgenden Punkten habe ich als Orientierungshilfe sehr gute Erfahrungen in der Kommunikation mit Grafikern gemacht.

  1. Aufgabe und Umfang: den Anfang macht eine Aufgabenbeschreibung. Wofür wird ein Design benötigt? Welche Seiten sollen gestaltet werden? Was ist Sinn und Zweck des Projekts? In 3-4 Sätzen erklärt man, worum es geht.
  2. Inhalte und Funktionalität: der Grafiker kann gezielter arbeiten, wenn die Inhalte bereits fertiggestellt sind. Diese Reihenfolge vermeidet Platzhalter-Elemente und die daraus resultierende zweite Bearbeitung. Merke, zuerst über die Inhalte klar werden. Dazu zählen auch Funktionen, wie eine Kommentarfunktion im Blog, interaktive Bannerelemente oder ein Facebook-Widget. Der Grafiker kann nur designen, was er kennt. Also, alle Elemente detailliert beschreiben.
  3. Ziel und Zielgruppe: eigentlich eine Selbstverständlichkeit, trotzdem wird dieser Punkt häufig vergessen. Menschen sind stärker involviert, wenn sie wissen, wieso sie eine Tätigkeit ausführen. Wer soll mit dem Design angesprochen werden und was soll dadurch erreicht werden? Diese beiden Fragen sind zentral. Für sich selbst hat man sie eh beantwortet, also einfach an den Kollegen weitergeben.
  4. Gewichtung der Inhalte: diesen Punkt darf man nicht unterschätzen. Die meisten Grafiker denken in erster Linie an die Optik, was ja auch ihr Job ist. Allerdings darf die Performance nicht außer Acht gelassen werden. Ob der Button auf der Landingpage, die Call-to-Action im Banner oder die richtige Aufteilung auf der Startseite, eine Gewichtung der Inhalte spielt eine wichtige Rolle und sollte nicht nur dem Grafiker überlassen werden.
  5. Look & Feel: was soll die Grafik ausstrahlen? Hier helfen Adjektive: seriös oder verspielt, warm oder kalt, minimalistisch, traditionell oder doch trendig. Wer den Look gut beschreibt, erhält ein besseres Ergebnis. Beispiellinks , die man gemeinsam bespricht, helfen ebenso. Wenn man zusammen vor einem Beispiel sitzt, fällt es ungemein leichter, das Ziel zu definieren.
  6. Technische Aspekte: es kommt selten vor, aber bei manchen Projekten liegen technische Einschränkungen vor, die auch der Grafiker wissen sollte. Zum Beispiel der Blog, für den nur WordPress Themes als Vorbild dienen sollen, es sollen nur Systemschriften verwendet werden oder das Logo soll als Maschinen-lesbarer Schriftzug und nicht als Grafik umgesetzt werden. In diesen Fällen lohnt sich ein kurzer Hinweis.

Fazit

Versteht man die Welt der Grafiker und lässt sich darauf ein, läuft die Zusammenarbeit sehr reibungslos ab. Man bekommt das, was man will und lässt die nötigen Freiräume für Kreativität.

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