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7 Tipps zur Kommunikation im Linktausch

In letzter Zeit beschleicht mich immer öfter das Gefühl, dass Linktausch zum unbeliebten kleinen Bruder vom Linkkauf wird. Ich kann verstehen, dass Verkäufer lieber Bares sehen. Aber auch auf Käuferseite nimmt die Beliebtheit ab, was mich etwas wundert. Vielleicht trifft das auch nur auf Agenturen zu und bei den Inhouse-SEOs sieht es ganz anders aus. Anyways, in diesem Beitrag möchte ich Tipps geben, wie man die Kommunikation im Linktausch effizienter gestaltet.

Das muss doch nicht sein!

Do not scruple! Quelle: Marcus Vegas @ flickr.com


Linktausch ist mir zu aufwendig.

Das Gefeilsche nervt!

Die Tauschpartner wollen mich nur über den Tisch ziehen.

Ich bin mir nicht sicher, wie viel Links von meiner Website wert sind.“.

Das sind gängige Statements, wenn man mit Leuten spricht, die von Linktausch die Finger lassen. Zusammenfassen lassen sich die Aussagen in zwei Arten von Bedenken: der Aufwand eines Linktauschs ist zu hoch und woher weiß man, ob der Tausch fair ist.

Im folgenden Abschnitt gehe ich darauf ein, wie man den Aufwand beim Linktausch reduzieren kann. Wer sich für die Beurteilung eines Linktauschs interessiert, dem lege ich das kostenlose Domainjuice-Tool von Angron ans Herz. Man kann bis zu 20 Domains eingeben und erhält z.B. Daten von Sistrix und Seomoz für jede einzelne Domain. Die Liste der Domains kann nach dem Angron Index (AIX) sortiert und damit gewichtet werden. Wie sich der AIX ergibt, kann man hier nachlesen.

7 Tipps zur Effizienzsteigerung

  1. Prozesse optimieren: bevor man überhaupt ins Linktauschgeschäft startet, setzt man ordentlich Prozesse auf. Welche Person im Unternehmen ist geeignet, Linktauschs durchzuführen? Wie viel Aufwand kann aus Kostensicht pro Link betrieben werden? Sind auf den eigenen Seiten auch Texte der Linktauschpartner erlaubt? Woher bekommt man Content für einen Artikeltausch? Mit welchem Tool kontrolliert man den dauerhaften Verbleib der Links? Wenn man diese Fragen für sich beantwortet hat, kann’s losgehen.
  2. Hosen runter: sobald klar ist, für welches Thema der Tauschpartner Links sucht, sollte man seine passenden Webseiten offen legen. Taktieren ist nicht angebracht, mach einfach den ersten Schritt. Wenn man nur wenige Seiten hat oder die Linktauschanfrage gestellt hat, kann man seine Seiten auch gleich kommunizieren. Man spart sich dadurch 1-2 Emails!
  3. Klare Vorstellungen kommunizieren: wenn die Karten auf dem Tisch liegen, vergleicht man die eigenen Seiten mit denen seines Gegenübers. Ab hier wird’s spannend. In Verhandlungen gilt der Satz “Niemals als erstes eine Zahl nennen!”. Wer sich als erstes festlegt, bestimmt das Niveau für die Verhandlung und läuft Gefahr nicht das Optimum heraus zu holen. Wieso sollte man sich beim Linktausch nicht so verhalten? Weil es nicht um Millionen-Budgets geht. Wer daneben lag, hat halt einen Link auf der Strecke gelassen. So what! Das ist kein Beinbruch. Viel schlimmer ist es, wenn es ewig hin- und hergeht und beide Seiten, um den letzten Domain-POP feilschen. Das kostet Zeit und in Summe gewinnt man durch klar kommunizierte Vorstellungen deutlich an Effizienz.
  4. Natürliche Linktexte anbieten: es sollte selbstverständlich sein, dass man Linktexte anbietet, die sich in einen normalen deutschen Satz integrieren lassen. Linktexte wie “Damenmode Mode für Damen” sind einfach nicht natürlich. Bei einem reinen SEO-Blog mag man damit noch durch kommen, aber ein redaktionell betriebenes Magazin haut dir den Linktext um die Ohren. Also, natürlich bleiben!
  5. Alternativen aufzeigen: es kommt vor, dass man mit dem Tauschvorschlag nicht zufrieden ist und nachverhandelt werden muss. Was nun? Mindestens zwei Alternativen aufzeigen! Die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegenüber auf einen Vorschlag eingeht, ist deutlich höher, wenn man mehrere Alternativen anbietet. Wieso ist das so? Bei nur einem Vorschlag wägt man automatisch ab, ob es noch eine besser Alternative gibt. Bei mehrere Möglichkeiten konzentriert man sich darauf, die beste Variante aus den Vorgegebenen auszuwählen.
  6. Fair bleiben: die Online Branche ist zu klein, als das man mit dem Motto “Take the money and run!” durchkommen würde. Man sieht sich immer zweimal. Wer bei der Verhandlung fair bleibt und im Zweifel auch mal zurücksteckt, macht sich Freunde. Und Freund werden in Zukunft bereit sein, neue Linktauschs zu vereinbaren. Wer sich hingegen übers Ohr gehauen fühlt, überlegt sich genau, ob er nochmal eine Kooperation eingeht.
  7. Wenn‘s nicht sein soll: einen Linktausch platzen zu lassen, ist keine Schande. Manchmal passt es einfach nicht. Schade um die bereits investierte Zeit, aber manchmal lohnt es sich früher loszulassen, als dass am Ende 20 Emails für einen Link im Postfach aufgelaufen sind.

Fazit

Wenn man seine eigenen Prozesse sauber strukturiert hat und mit seinem gegenüber offen und ergebnisorientiert kommuniziert, ist der Tausch eine effiziente Möglichkeit Linkaufbau zu betreiben. Ganz nach dem Motto: schnell rein und schnell wieder raus.

2 Antworten zu 7 Tipps zur Kommunikation im Linktausch

  1. Tino 17. Februar 2012 at 13:54 #

    Danke für die Infos, Simon. Das Domainjuice-Tool kannte ich noch gar nicht, aber macht auf den ersten Blick einen super Eindruck und wird mir die Arbeit erheblich erleichtern! :-) Freue mich auf weitere Beiträge von dir.

    Liebe Grüße

    Tino

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  1. Affiliate Auslese Februar 2012 | Affiliate Marketing Blog - Projecter - 28. Februar 2012

    [...] Marketing teilte er im Februar unter anderem sein Wissen über das Tauschen von Links und gibt 7 Tipps zur Effizienzsteigerung und Kommunikation im Linktausch. Wir sind schon auf seine nächsten Artikel [...]

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