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Facebook Ads: 4 Schritte zur profitablen Facebook Werbung

Schon mal Facebook Ads geschaltet, um neue Fans für Facebook Seiten zu gewinnen?

Sicher, funktioniert gut. Sogar für Versicherungen oder Ölkonzerne. Es sei denn letztere versenken wieder einen Tanker im Ozean. Aber ansonsten ist das eine bombensichere Nummer.

Schon mal Facebook Ads geschaltet, um Umsätze in Online-Shops zu generieren?

Jep, ’nen Haufen Kohle auf den Kopf gehauen und nichts bei rumgekommen. Das muss nicht sein. Aber wie geht es besser?

4 Schritte um profitable Facebook Werbung zu schalten und als dauerhaften Online Marketing Kanal zu etablieren.

Schritt #1: Anzeigen entwerfen, an denen man kleben bleibt

Der erste Schritt beim Schalten einer Facebook Anzeige ist die Erstellung der Anzeige an sich. Zugleich einer der wichtigsten Schritte schlechthin. Auf Facebook gibt es nicht viele Werbeplätze, also relativ einfach mit der eigenen Anzeige hervorzustechen. Der Eyecatcher ist natürlich das 110x80px große Bild. Es ist zum Trend geworden Gesichter oder Menschen, ja sogar iStock-Fotos zu nutzen. Das mag für Dienstleistungen funktionieren, für Produkte halte ich das für Quatsch. Ich verkaufe ein Produkt also wieso ein Gesicht?

So, und was funktioniert wirklich? Produktbilder! 1 Produkt pro Anzeige, clean, auf ruhigem Hintergrund, für das menschliche Auge einfach zu erfassen. Und welches Produkt? Ein Lockvogel-Produkt, das Aufmerksamkeit auf sich zieht und Neugierde weckt. Du musst nicht die ausgewählte Zielgruppe exakt mit dem Produkt matchen. Das Bild soll die Zielgruppe in den Shop locken und Richtung Kaufstimmung bewegen.

Dann gibt’s noch eine Überschrift und einen Text von 135 Zeichen. Was machen wir damit? Klare Kommunikation der Produkte und USPs – eine klassische Kombination wie man es auch häufig in Adwords Anzeigen sieht. Keine Markensprüche, kein Blabla, der potentielle Besucher möchte wissen, was ihn erwartet. Also sag es ihm ;)

Schritt #2: Demografische Daten: eine Fingerübung

Das demografische Targeting ist nur eine Fingerübung. Land, Alter, Geschlecht, Vorlieben, Beziehungsstatus, Sprache, Ausbildung und Arbeitsplatz lassen sich auswählen. Dafür greifst du einfach auf dein vorhandenes Kundenwissen zurück.

Das Zielland ist klar, wer Schweizer und Österreicher abholen möchte, tut dies am besten in einer eigenen Werbeanzeige. Wer weiß, dass z.B. Besucher aus Ballungsräumen besser konvertieren, grenzt seine Anzeigen regional ein.

Auch das Alter ziehen wir aus unseren vorhandenen Kundendaten. Wer keine hat, spricht mit seinem Kundenservice. Die werden ungefähr wissen, wie alt die Anrufer sind. Auf Nummer sicher geht man mit 30-40 jährigen.

Männer oder Frauen? Konzentrier dich fürs erste auf deine größte Zielgruppe. Du verkaufst Herrenprodukte? Dann nimm Männer. Frauen, die deine Produkte als Geschenk kaufen könnten, sind am Anfang zu schwierig abzuholen.

So Advanced sind die Advanced Targeting Möglichkeiten gar nicht. Man benötigt die richtigen Produkte, um hier punkten zu können. Ob ein Mann verheiratet, einen Universitätsabschluss oder auf Männer steht, für einen Rasenmäher-Shop ist das nur Spielerei. Ein Anbieter für Hochzeitsgeschenke hingegen kann mit dem Beziehungsstatus „In-Cage“ schon mehr anfangen. Hier gilt ausprobieren und kreativ sein!

Grundsätzlich gilt, lieber stärker einschränken und mehrere Werbeanzeigen mit unterschiedlichem Targeting erstellen, als zu breit drauf loszuschießen und unnötige Kosten zu verursachen!

Schritt #3: Das Herzstück von Facebook Ads – Interessen

Nutzerinteressen sind der größte Hebel für den Erfolg von Facebook Ads. Sie sorgen für die Umsätze oder eben bei falscher Auswahl für das Ausbleiben dieser. Aber wie findet man die richtigen Interessen bzw. Zielgruppen?

Erstmal vorne weg, es gibt die Möglichkeit „Broad Categories“ auszuwählen.

Da machen wir direkt einen Bogen darum und klicken auf „Switch to Precise Interest Targeting“. Sorry, für die englischen Begrifflichkeiten, aber ich war zu faul mein Interface auf Deutsch umzustellen :P

Angekommen beim Eingabefeld für die „Präzisen Interessen“ brauchen wir nur noch Zielgruppen.

Am Beispiel ist das einfacher zu erklären: ich bin ein Rasenmäher-Shop und möchte meinen fahrbaren Rasenmäher (das Ding, wo man sich draufsetzen kann, Quad-ähnlich) über Facebook Werbung verkaufen.

Im ersten Moment wird man versuchen Gartenbegeisterte und Freunde des gepflegten Rasens zu erreichen. ABER das wird nicht funktionieren, zumindest nicht profitabel. Wieso nicht? Weil der durchschnittliche Gartenfreund mit einem ganz normalen Rasenmäher zum Schieben auskommt und nicht das nötige Geld investieren möchte.

Vielmehr benötigen wir eine Zielgruppe, für die, die Kosten zweitrangig sind. Der fahrbare Rasenmäher muss als Prestigeobjekt gesehen werden. Nur diese Zielgruppe ist bereit einen Spontankauf zu tätigen.

Wie erreichen wir diese Zielgruppe? Ganz einfach, wir versetzen uns in diesen Typ Mensch. Welche Hobbys betreibt er? Welche anderen Produkte werden gekauft? Und so weiter…

Wir holen die Zielgruppe über Themen-fremde Interessen haben, die aber eine indirekte Verbindung zum Produkt haben. In diesem Fall Prestige, Luxus, das Außergewöhnliche, man kann es nennen wie man will.

Schritt #4: Klickraten erreichen, die die Welt verändern

Im Durchschnitt liegen gute Klickraten auf Facebook bei 0,1%. Vergleichbar mit Display-Kampagnen. Aber wieso nicht 0,2% oder 0,3%? Den Grundstein für solche Klickraten haben wir oben gelegt. Jetzt muss man nur noch seine Hausaufgaben machen.

Vor dem Veröffentlichen der Werbeanzeige gibt Facebook eine Spanne als Vorschlag für den optimalen CPC an. Da wir vom Start weg Hammer-Klickraten wollen, steigen wir mit dem oberen Ende des Vorschlags ein. Dadurch ist sichergestellt, dass unsere Anzeige geschaltet wird und wir zügig Feedback über die Aufmerksamkeit von der Zielgruppe erhalten.

Gelingt es, werden sich die Klickpreise schnell korrigieren und zwar nach unten. Jetzt nachjustieren und wir sparen Budget.

Steigt wiederum die Häufigkeit der Auslieferung werden die Klickraten sinken. An diesem Punkt sollte man schon wissen, ob die Anzeige profitabel läuft oder nicht. Wenn ja, laufen lassen und optimieren. Wenn nein, raus damit.

Fazit

Facebook bietet eine absurd hohe Nutzerschaft. Genauso vielfältig sind die Interessen und damit auch die potentiellen Zielgruppen. Wieso sollte das Netzwerk also für Unternehmen nur zum Kundenkontakt dienen? Genau, rinjehauen und Umsätze gescheffelt.

Bildquelle: cleveredFool.com @ Flickr

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